Rund 70 % der Unternehmen erkennen mittlerweile, dass es nicht nur darum geht, Fachkräfte anzuwerben, sondern auch selber auszubilden und diese Mitarbeitenden dann im Unternehmen zu halten. Das Binden der Fachkräfte ist der Kernpunkt des neuen Projektes der 4craft GmbH, der Azubiwerkstatt, über die Conny Gärtner mit Phillip Dellmann, Senior Consultant bei 4craft, spricht.
Die „maßgeschneiderte agile Azubiwerkstatt” von 4craft ist für jüngere Menschen: Duale Studenten im 1. oder 2. Semester und Azubis im 1. oder 2. Lehrjahr. Das Konzept ist aus dem Bedürfnis von Kunden entwickelt worden.
Grundkonzept ist die klassische Win-Win-Situation. Unternehmen sind gut beraten, Azubis wie interne Kunden zu betrachten. Die Generation Z, die derzeit auf den Markt strömt, hat das starke Bedürfnis, sinnhaft zu arbeiten. Wenn sie das in einem Unternehmen nicht finden, sind sie sehr schnell bereit zu wechseln.
Diese sinnstiftenden Aspekt greift die agile Azubiwerkstatt auf – mit positiven Effekten auf das gesamte Unternehmen.
Wirkmächtigkeit ist ein weiterer Aspekt: Azubis und duale Studenten wollen etwas beitragen zur produktiven Tätigkeit des Unternehmens. In der agilen Azubiwerkstatt werden daher Mini-Projekte. sogenannte MVPs (minimum viable products) realisiert, also Prototypen gebaut, die einen echten Mehrwert schaffen.
Die Azubis und Studenten lernen, wie sie ein Projekt, eine Idee so pitchen, dass sie überzeugt und Mittel für die Umsetzung bekommen. Die Pitches werden mit dem Gedanken entwickelt: Was bringt Deinem Unternehmen einen Mehrwert?
Wesentlich und konstruktiv ist, dass Azubis und Studenten, die neu im Unternehmen sind, alles ohne Scheuklappen betrachten und auf Ideen kommen, die womöglich ungewöhnlich aber sehr wertvoll für das Unternehmen sind. Dazu kommt der Antrieb, Dinge verändern zu wollen und – das ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Azubiwerkstatt – die Erlaubnis, kritisieren zu dürfen.
Pitch-Tage
Die Pitch-Tage kommen sehr gut in den Unternehmen an. Die offene Diskussion erzeugt eine Beziehung zwischen den jungen Menschen und dem Unternehmen, dem anwesenden Management und schafft eine positive Situation. Die Azubis erleben so Wertschätzung und einen Vertrauensvorschuss. Sie sind stolz, wenn ihr Projekt umgesetzt wird und erzählen auch außerhalb des Unternehmens davon, was wiederum die beste Werbung für das Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt ist.
Die beim Pitch-Tag ausgewählten Projekte werden in kleinen Gruppen von 5-6 Azubis umgesetzt. Sie lernen die Methoden (wie z. B. Scrum), die sie brauchen, um das Projekt innerhalb einer Woche zu realisieren. Dazu kommt für die Pitch-Gewinner noch ein persönliches 1:1-Coaching mit dem 4craft-Team.
4craft ist stolz auf eine Umsetzungsquote von 90 % dieser Projekte. Sie sehen den generierten Mehrwert in den Unternehmen, und dass die Azubis und Studenten auch nach dem Projekt mit Feuereifer im Unternehmen weiterarbeiten.
Organisation der agilen Azubiwerkstatt
Das Timing und die Durchführung einer agilen Azubiwerkstatt werden individuell mit den Unternehmen besprochen und geplant. Im Video gibt es Beispielprojekte, die in Unternehmen umgesetzt wurden und wie sich diese für die Azubis bzw. Studenten und die Unternehmen ausgewirkt haben.
Die Azubiwerkstatt eignet sich für Unternehmen, die mindestens 5 Auszubildende oder duale Studenten haben – am besten aus unterschiedlichen Jahrgängen und Fachrichtungen. Nicht zu unterschätzen ist der Aspekt, dass die jungen Menschen früh lernen, zusammenzuarbeiten und effektive Teams zu bilden.
4craft ist eine Management- und Firmenberatung, mit dem Schwerpunkt auf gelungenes Projektmanagement. Im Gegensatz zu klassischen Beratern „krempeln“ die 4craft-Berater die Ärmel hoch und arbeiten mit den Mitarbeitern ihrer Kunden zusammen – mitten im „Maschinenraum“, um Projekte erfolgreich umzusetzen.
Die Arbeitsweise von 4craft haben wir in einem anderem Interview ausführlich besprochen.
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